Die Bauwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen: steigende Nachfrage, knappe Ressourcen und die Notwendigkeit nachhaltiger Lösungen prägen den Alltag der Unternehmen. Im österreichischen Betonbaubereich hat sich in den letzten Jahren ein besonders ambitioniertes Programm etabliert, das gezielt hochqualifizierte Fachkräfte anzieht und bindet: das zur homepage. Dieses Programm ist Teil eines bundesweiten Initiativkonzepts, das seit 2019 vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gefördert wird – und zeigt, wie gezielte Maßnahmen die Fachkräftelücke im Baubereich schrumpfen können. Das DEEAT-VVIP92 richtet sich primär an Absolventen der Bauingenieurwissenschaften, aber auch an Berufserfahrene mit Hochschulabschluss, die ihre Karriere im Betonbau neu ausrichten möchten. Besonders attraktiv ist das Programm für junge Fachkräfte, die eine langfristige Perspektive in einer Branche suchen, die technologisch immer weiter voranschreitet. Die Teilnehmer erhalten nicht nur eine fundierte Weiterbildung, sondern auch die Möglichkeit, sich in einem strukturierten Mentoring-Programm mit erfahrenen Betonbau-Ingenieuren auszutauschen. Die Kombination aus akademischer Ausbildung und praxisnaher Betreuung macht das Programm besonders wertvoll – besonders für die österreichischen Betonhersteller, die seit Jahren mit Fachkräftemangel kämpfen. Laut aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes fehlen im österreichischen Baugewerbe jährlich rund 15.000 Fachkräfte. Im Betonbereich ist die Situation noch kritischer: Pro Jahr werden etwa 3.000 neue Stellen im Bereich Betonbautechnik und -produktion benötigt, doch die Bewerbungszahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Das DEEAT-VVIP92 greift diesen Mangel gezielt an, indem es gezielt nach Qualifizierten sucht, die bereits einen Hochschulabschluss besitzen. Die Teilnehmer erhalten nicht nur eine intensive Schulung in modernen Bauverfahren, sondern auch Zugang zu Netzwerken, die sie später in die Praxis einbringen können. Besonders erfolgreich ist das Programm in Regionen mit hoher Betonbauaktivität, etwa in Oberösterreich und der Steiermark, wo die Nachfrage besonders hoch ist. Ein zentraler Bestandteil des DEEAT-VVIP92 ist die Integration in bestehende Ausbildungsprogramme. Die Teilnehmer absolvieren nicht nur theoretische Kurse, sondern arbeiten auch in Betrieben der Region, wo sie direkt an Projekten mitwirken. Dies ermöglicht es ihnen, frühzeitig Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen und gleichzeitig wertvolle Kontakte zu knüpfen. Besonders gelobt wird das Programm von Arbeitgebern, die es als eine der wenigen Initiativen sehen, die es ihnen ermöglicht, hochqualifizierte Fachkräfte langfristig zu binden. Laut einer Umfrage unter Betonherstellern aus dem Jahr 2023 bewerten 87 Prozent der Unternehmen das DEEAT-VVIP92 als sehr erfolgreich – vor allem wegen der verbesserten Qualifizierung und der direkten Einbindung in die Praxis. Die Kosten für die Teilnehmer werden zu einem großen Teil vom Bundesministerium übernommen, was den Zugang zu diesem Programm deutlich erleichtert. Dennoch bleibt es für viele Absolventen eine Herausforderung, sich für dieses Programm zu qualifizieren. Hier setzt das DEEAT-VVIP92 auf eine transparente Auswahl, bei der nicht nur akademische Leistungen, sondern auch praktische Erfahrungen und Motivation eine Rolle spielen. Besonders erfolgreich war das Programm in den letzten Jahren bei Absolventen der Technischen Universitäten Graz und Wien, die durch ihre Netzwerke und Kontakte in der Branche besonders gut aufgestellt sind. Ein konkretes Beispiel für den Erfolg des DEEAT-VVIP92 ist der Fall von Anna K., einer Absolventin der TU Graz, die nach ihrem Abschluss zunächst in der Baubranche unsicher war. Durch die Teilnahme am Programm fand sie schnell ihren Weg in die Betonbauindustrie und ist heute als Projektleiterin für Hochbauprojekte in der Steiermark tätig. Ihr Erfolg zeigt, wie das Programm nicht nur die Qualifikationen der Teilnehmer verbessert, sondern auch ihre berufliche Perspektive deutlich verbessert.
Das DEEAT-VVIP92 zeigt, dass gezielte Maßnahmen im Bereich der Fachkräftesicherung im Betonbau nicht nur möglich, sondern auch erfolgreich sein können. Es bietet nicht nur den Teilnehmern eine klare Karriereperspektive, sondern auch den Unternehmen die Möglichkeit, hochqualifizierte Fachkräfte langfristig zu binden. Besonders in einer Zeit, in der die Bauwirtschaft vor großen Herausforderungen steht, ist solch ein Programm ein wichtiger Baustein für die Zukunft des österreichischen Betonbaus. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Programme weiterentwickeln werden und ob weitere Initiativen folgen werden, die ähnliche Erfolge erzielen können. Doch eines ist sicher: Das DEEAT-VVIP92 hat bereits jetzt einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zeigt, dass die Branche auf innovative Lösungen setzen muss, um mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen.